Brauche ich ein Baby Kapuzenhandtuch?

Brauche ich ein Baby-Kapuzenhandtuch?

Ein Kapuzenhandtuch ist eine praktische Alternative zum gewöhnlichen Babybadetuch. Nach dem Baden lässt sich das Baby darin vollständig einwickeln, während die Kapuze den nassen Kopf bedeckt und vor raschem Auskühlen schützt. Viele Babys genießen das warme Badewasser, reagieren aber empfindlich auf die kühlere Luft beim Herausnehmen. Ein vorgewärmtes, weiches Kapuzenhandtuch kann diesen Übergang angenehmer machen und ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln.

Das erwartet Sie in unserem Ratgeber:

Mit einem Baby-Kapuzenhandtuch können Sie Körper und Kopf unmittelbar nach dem Baden abtrocknen und warmhalten. Alternativ eignet sich ein ausreichend großes normales Badetuch, in das sich auch der Kopf vorsichtig einhüllen lässt. Gesicht und Atemwege müssen dabei immer frei bleiben.

Größere Kapuzenhandtücher können über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Später eignen sie sich beispielsweise für das Schwimmbad, den Strand oder das Planschbecken im Garten. Lassen Sie ein Baby oder Kleinkind dennoch niemals unbeaufsichtigt mit einem Handtuch oder einer Kapuze liegen.

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Vorteile eines Badetuchs mit Kapuze

Ein Kapuzenbadetuch hält das Baby nach dem Baden von Kopf bis Fuß warm. Die Kapuze nimmt Feuchtigkeit aus den Haaren auf und schützt den Kopf vor kühler Raumluft. Gleichzeitig hilft sie dabei, das Handtuch an seinem Platz zu halten. Die seitlichen Ecken werden locker um den Körper gelegt, ohne das Baby zu fest einzuwickeln.

Kapuzenhandtücher sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich. Kleinere Modelle eignen sich besonders für Neugeborene und junge Babys. Größere Badetücher können bis ins Kleinkindalter verwendet werden. Der Wechsel auf einen Badeponcho ist sinnvoll, sobald das Kind sicher stehen und laufen kann und der Hersteller das Modell für das entsprechende Alter empfiehlt.

Ein Kapuzenhandtuch wird um das liegende oder gehaltene Baby gelegt. Einen Badeponcho zieht das Kind dagegen wie einen weiten Umhang über den Kopf. Die angenähte Kapuze trocknet Haare und Kopf, während Arme und Beine meist frei beweglich bleiben.

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Baby-Kapuzenhandtuch aus Bio-Materialien

Ein Babyhandtuch liegt direkt auf der empfindlichen Haut. Deshalb sind schadstoffarme, hautfreundliche und gut waschbare Materialien besonders wichtig. Zertifizierungen können bei der Auswahl Orientierung bieten. OEKO-TEX Standard 100 prüft Textilien auf bestimmte Schadstoffe. Das GOTS-Siegel stellt darüber hinaus Anforderungen an die Verarbeitung ökologisch erzeugter Naturfasern und an verschiedene Produktionsschritte.

Der Hinweis „100 Prozent Baumwolle“ beschreibt lediglich die Faserzusammensetzung und ist allein noch kein Nachweis für ökologische Herstellung oder Schadstofffreiheit. Achten Sie deshalb auf nachvollziehbare Zertifikate und konkrete Herstellerangaben.

Mögliche Materialien für ein Badetuch

  • Walkfrottee: weich, saugfähig und strapazierfähig; die lockeren Schlingen sorgen für ein flauschiges Gefühl.
  • Velours-Frottee: besitzt auf einer Seite aufgeschnittene Schlingen und dadurch eine samtige Oberfläche; Motive und Drucke kommen darauf gut zur Geltung.
  • Bambus-Viskose-Frottee: wird häufig mit Baumwolle oder synthetischen Fasern kombiniert; fühlt sich meist weich an und kann ebenfalls nach OEKO-TEX Standard 100 geprüft sein.
  • Waffelpikee: leichtes Gewebe mit typischer Wabenstruktur; benötigt wenig Platz und trocknet vergleichsweise schnell.
  • Baumwolle: saugfähig, strapazierfähig und je nach Verarbeitung bei höheren Temperaturen waschbar; Pflegehinweise des Herstellers beachten.
  • Bio-Baumwolle: stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau, bei dem der Einsatz bestimmter Pestizide und Düngemittel stark eingeschränkt ist; meist teurer als konventionelle Baumwolle.
  • Mikrofaser: leicht und schnell trocknend; Haptik und Saugfähigkeit unterscheiden sich je nach Qualität deutlich.
  • Mischgewebe: kombiniert beispielsweise Baumwolle mit Polyester oder Polyamid; häufig formstabil und schnell trocknend.
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Ein Baby-Kapuzenhandtuch kaufen

Achten Sie beim Kauf zunächst auf eine passende Größe. Für Neugeborene reichen häufig Modelle mit etwa 80 x 80 oder 90 x 90 Zentimetern aus. Ein Badetuch mit 100 x 100 Zentimetern bietet mehr Platz und lässt sich meist länger verwenden. Besonders große Ausführungen mit ungefähr 120 x 120 Zentimetern können das Kind bis ins Kleinkindalter begleiten. Die angegebenen Maße sind Richtwerte; entscheidend sind die Größe des Kindes und die Handhabung im Alltag.

Bei der Farbwahl sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dezente Töne wie Beige, Grau, Hellblau, Rosa oder Grün wirken ruhig, während kräftige Farben und kontrastierende Einfassungen lebendiger erscheinen. Tierohren, Stickereien und gemusterte Stoffeinsätze machen das Handtuch zu einem dekorativen Begleiter.

Einfarbige Modelle lassen sich besonders gut mit einem Namen oder Geburtsdatum personalisieren. Bei zweifarbigen Badetüchern können Vorder- und Rückseite unterschiedliche Farbtöne besitzen. Auch Kombinationen aus schlichtem Frottee und gemusterten Stoffen mit Sternen, Blumen oder Streifen sind beliebt.

Baby-Kapuzenhandtücher mit Tiermotiven

Kapuzenhandtücher mit Ohren und aufgestickten Tiergesichtern sind besonders beliebt. Die Kapuze stellt beispielsweise einen Elefanten, Löwen, Fuchs oder ein anderes Tier dar. Augen, Nase und Mund werden meist aufgestickt, damit sich keine kleinen Teile lösen können. Achten Sie trotzdem auf eine saubere Verarbeitung und fest sitzende Applikationen.

Ein Baby-Kapuzenhandtuch wird häufig gemeinsam mit einem passenden Waschlappen oder Kuscheltier angeboten. Zu den beliebten Tiermotiven gehören:

  • Hund
  • Katze
  • Fuchs
  • Hase
  • Löwe
  • Bär
  • Elefant
  • Maus
  • Frosch
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Personalisierte Badetücher mit Namen

Ein Kapuzenbadetuch lässt sich mit dem Namen des Babys und auf Wunsch mit dem Geburtsdatum besticken. Dadurch entsteht ein persönliches Geschenk zur Geburt, Taufe oder zum ersten Geburtstag. Die Stickerei wird häufig auf der Kapuze oder in einer Ecke des Handtuchs angebracht.

Zusätzlich zum Schriftzug können Motive wie ein Schiff, ein Tiergesicht oder ein Regenbogen aufgestickt beziehungsweise als Stoffapplikation aufgenäht werden. Bei gemusterten Handtüchern sollte die Personalisierung auf einer einfarbigen Fläche sitzen, damit sie gut lesbar bleibt.

Neben Stickereien gibt es erhabene Textildrucke in 3-D-Optik. Solche Verzierungen können jedoch empfindlicher gegenüber hohen Temperaturen sein. Beachten Sie deshalb genau die Wasch- und Trocknerhinweise des Anbieters. Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig, ob sich Teile der Verzierung lösen.

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Ein Baby-Kapuzenhandtuch selber nähen

Mit einer Nähmaschine und etwas Erfahrung lässt sich ein Kapuzenhandtuch nach eigenen Vorstellungen anfertigen. Sie benötigen saugfähigen Frotteestoff, einen passenden Baumwollstoff und je nach gewünschter Verarbeitung Schrägband zum Einfassen der Kanten. Auch ein gut erhaltenes, weiches Handtuch kann wiederverwendet werden. Es sollte sauber, saugfähig und frei von harten oder beschädigten Stellen sein.

Schneiden Sie aus Frottee und Baumwollstoff jeweils ein gleich großes Quadrat zu, beispielsweise mit einer Seitenlänge von 75, 85 oder 95 Zentimetern. Für die Kapuze benötigen Sie zwei gleich große rechtwinklige Dreiecke mit einer Kantenlänge von ungefähr 32 Zentimetern. Die Maße können an die gewünschte Handtuchgröße angepasst werden.

Legen Sie die beiden Stoffteile für die Kapuze rechts auf rechts und nähen Sie sie an der langen Kante zusammen. Wenden Sie das Dreieck anschließend und bügeln Sie es entsprechend den Pflegehinweisen der Stoffe. Wenn Sie ein Zierband verwenden möchten, kann es nun an der Außenseite angebracht werden.

Legen Sie Frottee- und Baumwollstoff für das Handtuch rechts auf rechts übereinander. Platzieren Sie die Kapuze an einer Ecke zwischen den beiden Stofflagen. Achten Sie darauf, dass sie nach dem Wenden in die richtige Richtung zeigt. Nähen Sie rund um das Quadrat und lassen Sie eine ausreichend große Wendeöffnung frei.

Wenden Sie das Badetuch vorsichtig durch diese Öffnung. Formen Sie die Ecken aus, schließen Sie die Wendeöffnung und bügeln Sie die Kanten flach. Abschließend können Sie das gesamte Handtuch knappkantig absteppen. Entfernen Sie vor der ersten Verwendung sämtliche losen Fäden und waschen Sie das fertige Kapuzenhandtuch.

Tierohren an das Baby-Kapuzenhandtuch nähen

Zeichnen Sie zunächst eine Schablone in der gewünschten Ohrenform. Übertragen Sie diese mit etwas Nahtzugabe jeweils zweimal auf den Stoff. Legen Sie Vorder- und Rückseite rechts auf rechts und nähen Sie die Ohren bis auf eine kleine Wendeöffnung zusammen.

Schneiden beziehungsweise versäubern Sie die Nahtzugaben sorgfältig, wenden Sie die Ohren und formen Sie die Rundungen aus. Anschließend können die Teile vorsichtig gebügelt werden. Legen Sie die fertigen Ohren zwischen Kapuze und Handtuch, bevor beide Elemente zusammengenäht werden. Prüfen Sie dabei, ob die Ohren nach dem Wenden auf der richtigen Seite herausragen.

Möchten Sie das Handtuch mit Schrägband einfassen, befestigen Sie dieses zunächst auf der Rückseite. Beim anschließenden Annähen auf der Vorderseite sollte die zweite Naht die erste möglichst sauber verdecken. Eine Applikation oder Namensstickerei wird am besten angebracht, bevor die Kapuze mit dem Badetuch verbunden wird. Dadurch lässt sich der Stoff leichter unter der Nähmaschine führen.

Bei aufgebügelten Applikationen kann Vliesofix verwendet werden. Es verbindet die Stofflagen und verhindert, dass das Motiv während des Annähens verrutscht. Bügeln Sie das Material nach Herstelleranleitung auf die linke Seite der Applikation, ziehen Sie das Trägerpapier ab und fixieren Sie das Motiv auf dem Grundstoff. Anschließend sollte die Applikation zusätzlich rundherum festgenäht werden.

Verzichten Sie auf Knöpfe, Perlen oder andere kleine Dekorationen, die sich lösen und verschluckt werden könnten. Alle Nähte müssen stabil sein und sollten vor jeder Verwendung kurz auf Beschädigungen geprüft werden.

Andrea Hoffmann
Andrea Hoffmann ist stolze Mutter zweier Kinder. Neben ihrem Vollzeitjob als Mutter hat Andrea bereits über 100 Produkttest veröffentlicht. Sie testet Produkte wie Kindersitze, Babyphones, aber auch Unterhaltungselektronik. In der wenigen Freizeit fährt sie gerne Inline Skates.

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